Linkspaß am Dienstag
15. Januar 2008 at 14:48 | In Abwegiges, Contests & Aktionen, Made in Germany, Nachrichten | Leave a Comment1) Andy !! Listengott !!! 45 neue Roboter-Shirts auf Hide Your Arms:
Mal herausgepickt: Duh Zombie von Split Reason. 44 andere, zum Teil grandiose Roboter-T-Shirts bitte bei HYA anschauen.
2) Wir bleiben beim Listenwahn. Gute Frage: Was ist Euer Lieblings-T-Shirt für 2007? Keine Ahnung, was mich betrifft. Aber man kann bei Indie Threads indie (haha) Diskussion einsteigen.
3) Gefunden auf T-Shirts Around The Internet : Tasty Tees, die Macher der viel beachteten Radiohead-zahl-was-du-willst-T-Shirts starten die nächste Aktion: anstatt die T-Shirts mit Motiv anzubieten, senden die Kunden ihr Wunsch-Shirt selbst ein, bedruckt werden sie für 7$ mit einem von sieben, zum Teil doch recht schönen Motiven. Ganz superneu ist die Idee ja nicht, ich berichtete, aber ob die Macher die Riesenmaschine kannten, darf aufgrund der Sprachbarriere bezweifelt werden.
4) Liebe Raucher,
“Deutschland muss wachgerüttelt werden, was nur durch knallharte Provokation möglich ist.” Mit dieser Logik meinte eine “Internetagentur mit Sitz in Neuenbrook”, die unselige NS-Vergleich-Kiste aufmachen und auf der Seite http://www.rauchershirt.de/diese T-Shirts anbieten zu müssen:
Mit vorhersehbarem Ergebnis: Der Zentralrat der Juden ist empört, das Angebot wurde zurückgezogen (Bericht dazu z.B. hier). Hättet Ihr Euch das nicht vorher denken können? In einem Land, in dem schon “Autobahn gar nicht geht” provoziert man zwar mit jeglichen geschmacklosen Vergleichen aus der NS-Zeit zuverlässig, aber genauso zuverlässig gibt’s dafür halt medial auf die Fresse. Oder hättet Ihr geglaubt, die Politik ließe sich mit so billig plakativen Mitteln umstimmen? Anders als bei den politisch verfolgten und systematisch entrechteten Juden in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts hält sich mein Mitleid stark in Grenzen, wenn ich Euch nun draußen vor den Kneipen an Euren Zichten saugen sehe.
Nun ja, auf der Seite o. gen. Seite findet sich nun nichts weiter als ein offizielles Entschuldigungsschreiben, und dann weiß man, dass wenigstens der Name der verantwortlichen Agentur treffend gewählt wurde.
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