Werben mit T-Shirts

Juni 25, 2008 at 1:18 Uhr nachmittags | In Abwegiges, Nachrichten, Uncategorized | 1 Comment

Hier ein tolles Beispiel, wie T-Shirts auch als Werbemittel fungieren können: Um das Werbeversprechen eines Waschpulvers zu bekräftigen, wurden T-Shirts kurzerhand zu Packpapier für Päckchen umfunktioniert und kamen entsprechend verdreckt bei den Empfängerinnen an. Diese fanden im ausgepackten Päckchen eine Waschpulverprobe und konnten das Versprechen gleich am Objekt testen. Clever.

Mandu

Juni 6, 2008 at 2:19 Uhr nachmittags | In Uncategorized | No Comments

Ein neues kleines Label aus Berlin? Her damit: Mandu heißt der zwei-Mann-, nein, sorry, ein-Mann-ein-Frau-Betrieb von Min-Wha und Nils und die haben unter mandu-trap.com einen netten flashigen Online-Shop eingerichtet. Ihre Shirts gibt’s in limitierten Auflagen, und bei nur 50 Stück kann man wirklich von limitiert sprechen. Die Mode (Jacke, Kleid) ist selbstgeschneidert und handbedruckt, die Shirtmotive gehen auf American Apparel-Shirts.

So weit, so schön schonmal. Die Musik im Hintergrund wird man laut Min-Wha bald auch ausschalten können.

Gravery

Juni 3, 2008 at 4:05 Uhr nachmittags | In Uncategorized | No Comments

Bastian Sobtzik ist ein umtriebiger Kerl: er singt/ schreit bei der Band Callejon, von der man durchaus noch Großes erwarten kann, fertigt eifrigst Illustrationen an, und zusammen mit Amelie Scheibling, Modedesignstudentin der AMD Düsseldorf, betreibt er auch sein eigenes T-Shirt-Label: Gravery.

Und ihre Idee drücken sie selbst am besten aus:

Ein neues Modelabel mit Vision… Sowas hat man schon des öfteren gehört.
Was sagt ihr aber, wenn es diesmal keine hohlen Phrasen sind? Was haltet ihr von Leuten, die aus Überzeugung an ihrem Traum arbeiten? Sich nicht unterkriegen lassen und mit vollem Elan, Blut, Schweiß und nie enden wollenden Nächten voll Arbeit ihren Standpunkt bekräftigen?
Gravery Clothing – geboren aus dem Frust, in einer Welt zu leben, in der vollkommen lieblose dumping Designs die Tagesordnung bestimmen, die einen pseudoalternativen Lifestyle vermitteln wollen.
ZUM KOTZEN!

Klare Ansage. Welche Zielgruppe angesprochen wird, das erkennt man eigentlich schon an den Modelshoots.

Allerdings bleiben die Shirts auch dann ziemlich geil, wenn man nicht zu den generic emo kids gehört. Wünschenswert wäre jetzt noch eine genauere Ansicht der Designs gewesen, damit man auch schon vorher in den Genuss der fein gezeichneten Motive kommt.  Aber dazu müsste man sie wohl bestellen, was wohl auch kein allzugroßer Fehler ist. Je nach Kontostand halt.

Flughafenparanoia strikes again

Juni 2, 2008 at 1:30 Uhr nachmittags | In Abwegiges, Nachrichten, T-Shirts, Uncategorized | 1 Comment

Mal wieder was aus der Welt des Wahnsinns: In England wurde einem Flughafenpassagier mitgeteilt, er dürfe mit diesem Transformers-T-Shirt das Flugzeug nicht betreten. Warum? Weil die Figur eine Waffe trüge. Nach dem Wechseln des Shirts durfte er schließlich an Bord, bekam aber noch die Drohung mit auf den Weg, verhaftet zu werden, falls er es nochmal anziehe.

Mehr wird aus dem kurzen Eintrag auch nicht bekannt. Die Logik hinter der Order zum Beispiel. Ob sich Transformers so T2-mäßig von T-Shirt-Bildnissen zu realen Terroristen wandeln können.
Allerdings sollte man mit solchen Leuten auch grundsätzlich nicht über Logik diskutieren, habe ich erst neulich wieder gemerkt, als ich mein Fahrrad durchs Brandenburger Tor schieben sollte - aus “Denkmalschutzgründen”.

[via Banned Shirts]

Münchener! Kölner! Frankfurter!

Juni 2, 2008 at 9:46 Uhr vormittags | In Leserfragen, Made in Germany, Persönliches, T-Shirts, Uncategorized | No Comments

Könnt Ihr Jordan weiterhelfen?

Hey, I ran across your Shirtspotting blog online, and I was wondering if you would mind giving me a bit of advice. I’m going to be in Germany next month, and I’m hoping to be able to find some good indie tshirts. I’ve been to Germany before but never been able to find more than tourist stuff. I’m going to be in Munchen and maybe Frankfurt or Koln. Could you point me in the direction of any good indie tshirt places in those areas? I’d appreciate any help you could give. Thanks!

Meine letzten Besuche in diesen Städten sind alle schon ne Weile her. Sachdienliche Hinweise bitte in die comments posten. Danke!

Lesenwertes über Öko-Kleidung

Mai 23, 2008 at 12:33 Uhr nachmittags | In Persönliches, Sonstiges, T-Shirts, Zukunftsmusik, Ökologisch | 2 Comments

Ich hab mir nach längerer Zeit mal wieder das Greenpeace-Magazin gekauft. Viel wird zurzeit geredet über Öko-Mode, organic shirts und LOHAS, wenige wissen aber zum Beispiel, ob wirklich alles grün ist, was sich so nennt. Zum Beispiel wird bei der Verarbeitung von Ökobaumwolle manchmal so viel Chemie verwendet, dass es den Umweltengel glatt von der Wolke hauen würde. Weiterhin: warum synthetische Fasern nicht zwangsweise schlecht sein müssen, wie Biobaumwolle erzeugt wird, und ein Bericht aus einem chinesischen Jeans-Sweat-Shop. Und überhaupt: auch mal wieder Print lesen, nech.

Bei der T-Shirt-Fraktion fällt mir da in erster Linie Continental Clothing ein, deren Programm Wert auf die Unterscheidung zwischen “organisch” “ökologisch” und “earth positive” (mit günstiger Klimabilanz) legt und dabei noch fabelhafte T-Shirts macht. Nachzulesen auf Seite drei ihres Katalogs (als PDF), ein Review der Earth Positive-Shirts gab’s vor zwei Wochen auf Hide Your Arms zu lesen.

Rednecks vs. Humor vs. p.c.

Mai 16, 2008 at 8:55 Uhr vormittags | In Abwegiges, Comics, Nachrichten, T-Shirts, Zwerchfell | No Comments

Aus der Reihe “T-Shirts, die besser ungedruckt geblieben wären”: Ein “Obama 08″-Shirt, das jedoch das Comic-Äffchen Curious George zeigt. Gegen die Gleichung Schwarzer = Äffchen laufen die empörten farbigen Bürger natürlich Sturm, und der arme Verkäufer, ein Barbetreiber und Redneck wie aus dem Bilderbuch, versteht gar nicht, was die eigentlich alle haben.

Fast noch schöner ist diese CNN-Diskussion:

Nachrichtensprecher: “Sind Sie ein Rassist?”

Barmann: “Bin ich nicht… Obama sieht nun mal aus wie das Cartoon-Äffchen und außerdem ist das doch süß…”

Nachrichtensprecher: “Aber Sie sind ein Rassist, verstehen Sie das nicht??”

Shops Of Trust

Mai 14, 2008 at 3:02 Uhr nachmittags | In Uncategorized | No Comments

Diese neue Sektion in der Randleiste ist dafür da, die Shops zu würdigen, deren Shirts ich aus eigener Erfahrung empfehlen kann. Das sind natürlich überwiegend die, die mir bislang Warenproben zugeschickt haben. Das heißt: auch Euer Label könnte dabei sein. Es muss es nur shirtspotting approved werden.

Ihr wisst ja, wo Ihr die Kontaktdaten findet…

Bloodgold

April 29, 2008 at 10:51 Uhr vormittags | In Made in Germany, T-Shirts, Uncategorized | 1 Comment

…. haben sich auf der About-Seite vorgestellt, mit dem Hinweis, sie zählten sich zu den guten Jungs. Kann man wohl auch so stehen lassen, auf der Seite bloodgold.de wird schicke Streetwear angeboten. Was auch immer Streetwear eigentlich ist. Jedenfalls würde ich in bloodgold-Shirts gewandet durchaus auf die Straße gehen. Was mir besonders gut an den Shirts gefällt ist das Spiel mit der Aufdruck-Position: dass die Motive eben nicht nur vorne mittig angebracht sind, sondern das “Alter Ego” janusköpfig vom Nacken herabschaut (mit längeren Haaren kann man damit sicher auch schön spielen), oder das Tape sein Band über die linke Schulter des Trägers swingt und hinten swingt dann darin ein Mädchen … das ist wirklich schön.

T-Shirts - das universelle Display

Februar 12, 2008 at 10:36 Uhr vormittags | In Abwegiges, Nachrichten, Sonstiges, T-Shirts, Uncategorized | No Comments

 display-kopie.jpg

Ein Lesetipp: T-Shirts- das universelle Display ist ein Auszug aus einem Vortrag, den HU-Gastprofessor Ulf Poschardt gehalten hat und die Geschichte der Klamotte kurz und anschaulich zusammenfasst. Damit wir alle mal wissen, worüber wir hier eigentlich die ganze Zeit reden. Veröffentlicht bei Artschoolvets.

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